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Zuhause sicher durch den Winter!

Wenn die Tage kürzer werden, verlängert sich die Arbeitszeit von Einbrechern. Dunkle Ecken, leere Straßen – Winterzeit ist Einbruchszeit. Aber wie können Haus und Wohnung optimal geschützt werden?

Im Winter steigt die Gefährdungslage

Wenn es draußen kalt, dunkel und ungemütlich ist, beginnt die Saison für Einbruchs- und Diebstahlsdelikte. Hausbewohner sind verreist, den ganzen Tag auf der Skipiste oder im Adventskonzert – Eigenheime und Wohnungen stehen häufiger leer. Die schlechten Lichtverhältnisse ermöglichen es den Einbrechern, unbemerkt an ihr Ziel zu kommen – und von dort wieder fort.
Neben den Witterungsbedingungen ist der Winter aber auch die Zeit der größeren Beute, da viele Menschen Weihnachtsgeschenke zuhause aufbewahren oder bereits teure Anschaffungen tätigen, um Adventsrabatte zu nutzen. Gerade in dünner besiedelten Gebieten ist dann oft der Bargeldbestand im Haus höher.

Einbrüche in der Winterzeit

Selbst für Sicherheit sorgen!

Die Polizei kann nur Empfehlungen aussprechen und auf die erhöhte Gefährdungslage hinweisen. Bei erhöhtem Sicherheitsbedarf ist auch eine Begehung des Eigenheims mit einem Sicherheitsberater möglich, um eine passgenaue Empfehlung für Sicherheitsmaßnahmen zu erhalten. Für den normalen Haushalt genügt es, sich an die drei „L“ zu halten:

1.) Licht
Bewegungsmelder, Weihnachtsbeleuchtung, Lichter über Fenster und Türen – ein beleuchtetes Zuhause ist sicher. Auch künstliche Fernsehlampen im Innenraum oder ferngesteuerte Lichtfunkmäuse wirken abschreckend.

2.) Lesen
Um die passende Sicherheitstechnik und die besten Maßnahmen auszuwählen, empfiehlt sich die Lektüre von „Mein sicheres Zuhause“ (Matthias Nölke). Es ist über Haufe erhältlich und gibt ein umfassendes Bild zu individuellen Sicherheitsfragen.

3.) Langfinger-Laune
Wer sich wirksam vor einem Einbruch schützen will, begibt sich in Gedanken auf die Seite des Einbrechers. Einmal das Haus oder die Wohnung von außen betrachten – wo scheint der Einstieg am einfachsten? Wie ist das Grundstück gesichert? Der Perspektivenwechsel führt oft zu überraschenden, wichtigen Erkenntnissen.

Gefahren erkennen

Um sich und das eigene Zuhause bestmöglich zu schützen, muss sich die Gefahrenlage bewusst gemacht werden. Smarthome-Technologie oder privater Gebäudeschutz sind gut – ein Bewusstsein für Gefahren ist besser.
Manche Objekte werden bereits Tage vorher ausgespäht – eine aufmerksame Nachbarschaft ist in so einem Fall unersetzlich. Werden verdächtige Personen ungewöhnlich oft in einem Viertel beobachtet, kann das der Polizei gemeldet werden.
Wer ein sehr geregeltes Leben führt und stets zu gleichen Zeiten das Haus verlässt, bietet Einbrechern eine Einladung. Sollte es möglich sein, ist ein unregelmäßiger Wechsel von Gewohnheiten ein sinnvoller Einbruchschutz.
Liegt das Haus in einem Garten, kann dorniger, einbruchhemmender Bewuchs am Zaun das Risiko minimieren.

Die Maßnahmen zum Schutz in der Winterzeit sind ebenso vielfältig wie das individuelle Sicherheitsbedürfnis. Als Grundsatz für die Anschaffung von Schließtechnik sollte immer gelten: Je länger der Einbrecher braucht, um eine Tür auszubrechen, desto eher bricht er den Einbruch ab.

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