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Krav Maga als Selbstverteidigung

Krav Maga – Selbstverteidigung in ihrer effektivsten und verheerendsten Form. Krav Maga ist eine Bezeichnung aus dem Hebräischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Nahkampf“. Die Kampfkunst findet ihren Ursprung in Israel, wo sie seit den 30er Jahren gelehrt wird. Zunächst entwickelt gegen antisemitische Schläger von Imi Lichtenstein, findet sie heute Verwendung beim Militär, bei der Polizei und in der Selbstverteidigung.

Das ist Krav Maga

Effektivität, Einfachheit und Kompaktheit bilden die Essenz der Selbstverteidigung. Ein System wie Krav Maga, das auf den Grundreflexen des Menschen aufbaut, den Kampfsport Sport sein lässt und den Fokus darauf legt, Auszubildende für reelle Situationen auf der Straße vorzubereiten, bietet echten Schutz.

Hier geht es um Selbstverteidigung ohne Kompromisse. Den Gegner daran zu hindern, dir Schaden zuzufügen ist, was zählt. Zu dem Zweck gilt es, Techniken anzuwenden, die im Kampfsport als verboten gelten. Angriffe auf Augen, Genitalien oder wirkungsvolle Hebel sind in einer echten Notsituation unvermeidbar.

Ausbildung

Der Schlüssel für bessere Selbstverteidigung findet sich nicht bloß in stärkerer Schlagkraft oder noch ausgefeilteren Techniken. Neben diesen Aspekten spielt die Psyche und eine geistige Vorbereitung auf Kampfsituationen eine wichtige Rolle.

Das vorzeitige Erkennen einer Gefahr, die richtige Körpersprache und das Funktionieren unter Stress sind maßgeblich für eine erfolgreiche Verteidigung.

Eine Krav Maga Ausbildung fordert den Kämpfer und ist nicht wie der Selbstverteidigungskurs um die Ecke. Die Effektivität und das harte Training weckt Vertrauen in den praktizierenden Kämpfern weltweit. Dennoch muss ein Krav Maga Auszubildender nicht sonderlich sportlich sein. Selbstverteidung geschieht in einem kleinen Zeitraum. In diesen kritischen Sekunden geht es darum, sein Leben zu schützen.

Auf der Straße gelten keine Regeln, ist der Angreifer zunächst überlegen, trägt er eine Schusswaffe, ein Messer oder andere Waffen, gilt es, explosiv und mit Sicherheit im eigenen Tun zu reagieren. Darauf bereiten Ausbilder vor.

Besonders in der öffentlichen Sicherheit, ob bei Security oder Polizei, ist Krav Maga eine beliebte Form des Selbstschutzes gegen Aggressoren. Dazu kommt, dass nicht viel Training benötigt wird, um sich aus der Lebensgefahr zu bringen.

Es wird gelehrt, Angriffe mit Faust, Ellenbogen, Knien oder Tritten auszuführen und sich gegen diese zu verteidigen. Der korrekte Stand, Körperbeherrschung, das allgemeine Funktionieren in einem Kampf, ohne die Umgebung zu vernachlässigen, spielt ebenso eine Rolle. Aber auch das Fliehen und Selbstverteidigungs-Attacken machen einen Bestandteil der Ausbildung aus.

Es ist keine Kunst

Krav Maga ist unvergleichbar auf Kampfsportebene. Denn es ist weder Kunst noch Sport. Es gibt keinen Preis für die beste Ästhetik, genauso wenig gibt es einen Wettbewerb zwischen Ausführenden.

Die Techniken sind nicht dafür ausgelegt, geschlechterspezifisch oder in bestimmten Gewichtsklassen angewandt zu werden. Nicht einmal für den „one on one – Kampf“. Die Techniken sind einzig und allein für den Augenblick kreiert, der das eigene Leben bedroht und allen zur Verfügung stehenden Mitteln bedarf. Es geht darum, das eigene Leben zu schützen, was auch immer dafür nötig ist. Den größtmöglichen Schaden anrichten, in der kürzesten Zeit, ist, was zählt.

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