Domkamera

Domkamera ermöglicht unauffällige Überwachung

Domkamera zum Einsatz in Geschäften

Die Domkameras finden Sie sehr häufig in Geschäften.

Der Einsatz einer Domkamera empfiehlt sich immer dort, wo man einen bestimmten Bereich möglichst diskret überwachen möchte. Das kann das eigene Grundstück sein oder das eigene Verkaufsgeschäft, in dem man Ladendiebe vermutet oder Mitarbeiter, die „lange Finger“ machen. Domkameras sind die ideale Lösung, wenn man optimale Sicherheit wünscht, aber nicht möchte, dass sich die überwachten Personen beobachtet fühlen.

Was ist eine Domkamera und wozu benötigt man sie?

Eine Domkamera ist eine Überwachungskamera, die in einem halbkugelförmigen, meist getönten Gehäuse untergebracht ist. Es ähnelt einer Kuppel (daher die Bezeichnung „Dome Kamera“). Die Domkamera ist Bestandteil eines Videoüberwachungssystems. Ist das Gehäuse getönt, erkennt man von außen nicht, in welche Richtung die Videokamera geschwenkt ist, das heißt, welcher Bereich überwacht wird.

Es gibt Modelle für den Innenbereich mit einem robusten Plexiglas-Gehäuse und solche für den Außenbereich, die in einem wetterfesten Gehäuse aus Aluminium stecken. Domkameras, die in Vandalismus gefährdeten Gebieten angebracht werden, sind mit einer Kuppel aus bruchsicherem Material versehen. Das Gehäuse schützt die empfindliche Videokamera vor Staub, Feuchtigkeit und Berührungen.

Neben den herkömmlichen Fix-Dome gibt es auch noch Speed-Dome und Dummy Dome Kameras. Die herkömmlichen Fix-Dome Modelle sind schon für wenig Geld zu haben. Bei ihnen ist die Kamera fest im Gehäuse eingebaut und zeigt immer denselben Bildausschnitt. Speed-Dome-Geräte verfügen über einen integrierten Motor, mit dem sie 90° geneigt und bis 355° geschwenkt werden können. Sie können ein Gebiet überwachen, das normalerweise mit mehreren Domkameras bestückt ist. Dummy Domkameras sind Attrappen, die nicht als solche erkennbar sind.

Im Gegensatz zu den klassischen Videoüberwachungskameras sind Domkameras schnell und einfach zu säubern und zu warten. Dazu nimmt man einfach ihre Kuppel ab. Domkameras werden in Innenbereichen meist an der Decke montiert. Im Außenbereich findet man sie oft an einer zusätzlichen Halterung, die mit der Wand verschraubt ist.

Domkamera

Auch zur Überwachung öffentlicher Plätze sinde Domkameras sehr beliebt. Ebenso an Hauseingängen.

Technische Details

Domkameras können drahtlos über WLAN von einem PC, Smartphone oder Tablet aus überwacht werden oder sind über Ethernet Kabel und einen Router mit dem Computer verbunden. Sie sind mit einer 24/7 Kamera ausgestattet, die Farbaufzeichnungen oder S/W Bilder in HD-Qualität liefert. Für die Nacht-Überwachung draußen eignen sich Infrarot-Kameras. Zum Speichern der Videoaufnahmen empfehlen sich PCs mit einer Festplatten-Kapazität von mindestens 4 TB.

Im Außenbereich angebrachte Domkameras müssen eine IP-Zertifizierung von mindestens IP66 haben. Domkameras verfügen meist über Zoom und ein Vario- oder Fix-Objektiv. Ein spezielle sehr nützliches Feature ist das Privacy Masking. Damit kann man Bildbereiche ausblenden, in die man keinen Einblick haben soll oder darf.

Domkamera steuerbar

Der große Vorteil von hochwertigen Domkameras ist, dass diese steuerbar sind. Mittels eines Joysticks lässt sich die Position der Linse verändern. So können verdächtige Personen in einem größeren Umkreis überwacht werden.

Wer eine Grundstücksüberwachung wünscht, setzt dazu oft IP-Kameras mit einer HD-Auflösung ab 720p ein, die über einen Bewegungssensor ausgelöst werden und mindestens 15 Bilder pro Sekunde schießen. Für ein großes Gelände, das nachts überwacht werden soll, eignet sich eine Domkamera mit Infrarot-Sensor und einer Reichweite von mindestens 30 Meter).

Größere Innen-Bereiche überwacht man am besten mit mehreren an der Decke installierten Domkameras. Wichtig ist, dass sie so ausgerichtet werden, dass die dort vorhandenen Lichtquellen die Kameralinse nicht blenden. Ansonsten würde die Videoaufzeichnung kurzzeitig unterbrochen werden. Bereiche mit starker Dampfentwicklung (Küche, Waschräume) eignen sich nicht für die Überwachung mit Domkameras.

Rechtliches zum Thema Videoüberwachung

Eine private Überwachung darf nur das eigene Haus und Grundstück betreffen. Der öffentliche Raum wie die Straße davor und Nachbargrundstücke dürfen auf dem Videobild nicht zu sehen sein. Sollte die Kamera nicht so auszurichten sein, dass diese Bereiche nicht gefilmt werden, muss der Eigentümer der Videoüberwachungsanlage sie mithilfe der Privacy Masking Funktion ausblenden.

In privaten, aber öffentlich zugänglichen Bereichen (Ladengeschäften) darf die Videokamera nur dann installiert werden, wenn die Besucher deutlich sichtbar darauf hingewiesen werden, dass der Bereich videoüberwacht wird (gelbes Hinweisschild!). Eine heimliche Überwachung in diesem Bereich ist illegal.